Urban Gardening

Urban Gardening als Alternative zum herkömmlichen Garten

transportation-1572349_640Eigentlich hätte doch jeder gerne einen Garten, in dem er gelegentlich seine Freizeit verbringen kann und hin und wieder nette Gartenpartys veranstalten kann. Doch vor allem Stadtbewohner kommen selten in den Genuss eines eigenen Gartens. Meist fehlen dafür einfach die entsprechenden Flächen, um dort die Möglichkeit zum Anlegen eines Gartens zu haben. Doch auch dafür gibt es eine Alternative. Diese nennt sich Urban Gardening.

In einem Urban Garden kann man zwar keine Gartenpartys veranstalten, sich aber sehr wohl eigenes Gemüse, Blumen und teilweise sogar Obst ziehen. Mit Urban Gardening kann man seinen eigenen Garten auch auf kleinster Fläche gestalten. Mit dem Begriff Urban Gardening meint man nichts anderes, als die Möglichkeit zum Gärtnern in der Stadt. Wie das genau funktioniert und was die Möglichkeiten sind, erfährt man hier.

Gärtnern auf Balkon und Co.

Eigentlich unterscheidet sich das Urban Gardening kaum vom eigentlichen Gärtnern in einem herkömmlichen Garten. Nur wird der Garten hier nicht auf einem Rasen angelegt, sondern befindet sich vielmehr auf verschiedene Gefäße verteilt. Hierbei eignen sich vor allem alte Kisten bestens zur Unterbringung des „Gartens“. Einer der Vorteile des mehr oder weniger mobilen Gartens, ist die freie Standortwahl. Es sollte lediglich darauf geachtet werden, dass die Kisten an einem Platz stehen, wo man nicht befürchten muss das diese von Fremden zerstört oder gar entfernt werden. Dazu bietet sich unter anderem die Unterbringung auf einem Balkon an.

Schon bereits drei Kisten reichen in der Regel aus, um einen ansehnlichen Gemüsegarten auf dem Balkon entstehen zu lassen. Sollte kein Balkon vorhanden sein, kann man natürlich auch einen Hinterhof nutzen. Dort muss aber der Vermieter das Aufstellen der Kisten erlauben.

Verwendet werden können die unterschiedlichsten Kisten, um einen Gemüsegarten anzulegen. Besonders gut eigenen sich zum Beispiel Bäcker- oder Metzgerkisten. Da diese ein Fassungsvermögen von etwa 70 Litern haben, passt also folglich einiges in den neuen Garten hinein.

Ansprüche der Pflanzen beachten

Im Grunde kann man in den Kisten alle Gemüsesorten anpflanzen. Jedoch muss man auch hier, wie beim herkömmlichen Gärtnern, die unterschiedlichen Ansprüche der einzelnenn Pflanzen beachten. Gemüsesorten die einen ähnlichen Nährstoff- und Wasserbedarf haben, können in der Regel gemeinsam in einer Kiste angelegt werden. Zudem muss darauf geachtet werden, dass die Pflanzen sich untereinander auch vertragen. Nicht alle Pflanzen können trotz des ähnlichen gemeinsamen Bedarfs, auch miteinander vergesellschaftet werden. Deshalb sollte man nur miteinander harmonierende Beetnachbarn nebeneinander Pflanzen, damit die Anzucht auch gelingt.