Dachbegrünung

Darauf kommt es bei der Dachbegrünung an

Wer schon einmal was von einer Pflanzentapete, beziehungsweise grünen Wand gehört hat, weis um die positiven house-369124_640Eigenschaften der Wärmedämmung die von dieser natürlichen Fassadengestaltung ausgeht. Ähnlich verhält es sich dabei auch mit einer Dachbegrünung.

Dies Arte der Dachdeckung, ist in Skandinavien fast schon gang und gebe. Denn auch hier nutzt man die positiven Eigenschaften der Natur, um die Wohnung im Sommer kühl und im Winter wohlig warm zu halten. Zudem unterstützen auch diese begrünten Dächer enorm die Umwelt, denn sie sorgen für ein ausgeglichenes Klima. Und das Beste an dieser Dacheindeckung ist die Tatsache, dass man sie ganz einfach selbst machen kann. Bevor man sich jedoch ans Werk macht, sollte man zuerst die baulichen Gegebenheiten klären, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Bevor man zur Tat schreitet

Werden an einem Haus bauliche Veränderungen vorgenommen, egal welcher Art, ist es immer wichtig zunächst die bestehenden baulichen Gegebenheiten genauestens zu kennen, oder sich darüber zu informieren. Gerade im Bereich des Daches ist dies besonders wichtig.

Hier lasten schon unter normalen Umständen enorme Gewichte, die ein Dach tragen können muss. Mit einer Dachbegrünung kommt noch einmal eine große Zusatzbelastung hinzu. Um auf Nummer sicher zu gehen, ist es unumgänglich sich den Rat eines Fachmannes einzuholen. Denn je nach Bepflanzung lasten später auf dem Dach noch einmal etwa 25 bis 160 Kilogramm pro Quadratmeter zusätzlich auf der Konstruktion.

Mit Hilfe eines Architekten, oder besser eines Statikers, kann im Vorfeld abgeklärt werden, wie viel zusätzliches Gewicht die vorhandene Dachkonstruktion bedenkenlos tragen kann. Denn bei der Umsetzung der Dachbegrünung muss man sich ebenfalls noch an die sogenannte FLL Richtlinie, dies speziell für Dachbegrünungen gilt, halten. Diese Richtlinie liefert zudem viele mögliche Konstruktionsdetails zu allen erdenklichen Dachformen.

Zwei Arten der Begrünung

Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen zwei Varianten der Dachbegrünung. Einmal die intensive und die extensive. Beide Varianten unterscheiden sich hinsichtlich der Bepflanzungsart. Bei der extensiven Variante kommen nur Trockenheitsverträgliche Pflanzen wie Moose und Sukkulenten zum Einsatz. Diese Art ist besonders Pflegeleicht und weist auch ein weitaus geringeres Gewicht auf, als die intensive Variante. So eignet sich die extensive Ausführung besonders für dünnere Dächer, wie beispielsweise bei Garagen.

Die intensive Bepflanzung hingegen, zeichnet sich durch einen vollwertigen Bodenaufbau aus. Hier kann man auch Stauden, Gräser und sogar Bäume wachsen lassen. Zudem eignet sich diese Variante weitaus besser zu Dämmzwecken als die extensive Art, da hier die Pflanzen die meiste Sonnen Wärme auffangen.